9. Februar 2010 von jplie
Durch zu große Nachfrage muss in der Zentrale der UB der HU Berlin der Zugang reguliert werden. Nicht nur, dass die Eingänge jetzt getrennt nach HU-Mitgliedern und Externen zu benutzen sind, darüber hinaus sollen die Zeiten an den knappen Arbeitsplätzen überwacht werden. Die Mitarbeiter/innen sind verärgert über die zusätzlichen konfliktträchtigen Überwachungs-Tätigkeiten. [via Tagesspiegel]
Die FAZ infomiert unter dem Titel Namensgebung: University of Applied Blödsinn wie die Leuphana Universität zu ihrem Namen gekommen ist. Manche denken bei dem Namen ja an einen Hygieneartikel, aber der Name ist natürlich wohl überlegt:
…Mit Lüneburg hatte jener Ort zwar nie etwas zu tun, aber im Praxistest – amerikanische Professoren wurden darum gebeten, die Qualität einer Reihe von deutschen Hochschulen zu bewerten – schnitt die in die Liste geschmuggelte, damals noch gar nicht existierende Leuphana-Universität bestens ab.
Weitere eindrucksvolle Beispiele lustiger Namensgebungen finden sich in dem Beitrag, die Leuphana mit ihrem Innovations-Inkubator (vielleicht erfindet noch jemand Buzzword Drainage) ist also nicht alleine. Da beneidet man natürlich die Metadatenmanager in der Bibliothek, die in einer so kreativen Umgebung wirken dürfen….
8. Februar 2010 von jplie
Ein Bücherbus, der Stadtteilbibliotheken ersetzt, aber auch gleichzeitig eine mobile Verwaltungsstelle enthält, das wäre der Traum eines Kommunalpolitikers. Fahrbare Bibliothek, fahrbares Bürgerzentrum – viel gespart, ist die Vorstellung. [via Newsclick.de]
8. Februar 2010 von jplie
Da Studierende oft den Allgemeinen Lesesaal (über)füllen, richtet die BSB nun einen Forschungslesesaal ein. [via Süddeutsche Zeitung]
8. Februar 2010 von jplie
In einer Buchbesprechung zu einer Darstellung des Fördervereins der Staatsbibliothek zu Berlin in der Weimarer Republik (im VLB und beim Verlag noch nicht aufgeführt)
„Hier müssen private Kreise mithelfen …“ Das Engagement des Vereins der Freunde für seine Königliche und Preussische Staatsbibliothek von 1914 bis 1944, Stapp Verlag Berlin, 144 Seiten
wird einmal mehr deutlich, welch großen Anteil Juden an der deutschen Kultur hatten, bevor man sie ausrottete oder ins Exil trieb. Der Förderverein wurde erst 1997 neu gegründet …
8. Februar 2010 von jplie
In Lübeck muss eine Zweigstelle geschlossen werden, wenn der Mitarbeiterstand so niedrig bleibt. [via Lübecker Nachrichten] Und in Remscheid wird die Schließung einer Stadtteilbibliothek geplant. Bibliotheken seien sowieso freiwillige Aufgaben. [via Rheinische Post] Ich finde gerade auf die Schnelle den Eintrag/Kommentar in netbib nicht, der aufgezeigt hatte, dass das mit den freiwilligen Aufgaben nicht so einfach ist. Ging es dabei um ein Verwaltungsgerichtsurteil über einen Wochenmarkt oder so?
8. Februar 2010 von jplie
Die Stuttgarter Nachrichten geben einen Zwischenbericht zum Stand des Baus der neuen Zentrale der Stuttgarter Stadtbücherei.
8. Februar 2010 von jplie
Soweit man es dem Textschnipsel der Berliner Morgenpost entnehmen kann, wird die Senatsbibliothek an der Straße des 17. Juni geschlossen, aber nicht abgewickelt. Das ist sehr zu wünschen, hatte doch die Senatsbibliothek vom (E)DBI damals das Bibliotheks-Bauarchiv übernommen …
Die Lübecker Nachrichten berichten: Unbesetzte Stellen: Lübecks Stadtbibliothek In Gefahr. Das scheinen doch ganz interessante Stellen zu sein, wieso gibt es keine Interessenten? Nur weil sie auf BIB: bibliojobs nicht aufgeführt sind? Oder weil die Verwaltung der Stadt nichts passendes im Angebot hat? Anscheinend scheint man dort immer noch der Meinung zu sein, den Bibliothekarsjob kann man auch ganz gut mit einer allgemeinen Verwaltungsausbildung machen…
Aber bislang kann er keine neuen Leute von außen einstellen – sondern nur welche aus dem internen Verwaltungspool. „Sie haben meist die entsprechende Ausbildung nicht“, klagt Hatscher. „Wir brauchen nicht irgendwen.“
Die Bibliothekarin der Bibliothek der Politikwissenschaft, Bärbel Ponitz-Ouahioune berichtet im Podcast der Aktiven Fachschaft der Philipps Universität Marburg sehr unterhaltsam und informativ über ihre tägliche Arbeit in einer eher kleineren Institutsbibliothek. Die beschriebenen Probleme (auch dort geht die Hälfte des Etats für Zeitschriftenabos drauf) haben auch viele grössere Bibliotheken…[via danilola]
7. Februar 2010 von jplie
Hauptsächlich wegen der doppelten Buchführung wurde nun die Zusammenarbeit der Bibliotheken konkretisiert. Insbesondere gelten Satzung und Gebühren für beide Institutionen, so dass die Schüler in beiden die selben Bedingungen vorfinden. [via Märkische Allgemeine]
5. Februar 2010 von jplie
In Flörsheim regen sich die Freien Wähler gegen Pläne, die Bibliothek zu schließen, die seit 1981 besteht. Auch andere kulturelle Investitionen im Theater- und Fasnachtsbereich sollen gecancelt werden.
Wer die Fastnachtszüge und die Straßenfastnacht, die Bücherei, den Mainturm und die Theaterkultur mit den Vereinen in Frage stelle, sei nicht mit Mainwasser getauft.
[via Main-Spitze]
5. Februar 2010 von jplie
Ein Ehepaar betreut die Umweltbibliothek des Natur- und Umweltparks Güstrow (Nup). Die Schweriner Volkszeitung berichtet.
5. Februar 2010 von jplie
Sowohl das Ausleihvolumen als auch die Nachfrage nach Arbeitsplätzen ist in der Bibliothek der FH Deggendorf gestiegen. Die Kolleginnen und Kollegen lassen sich auch einiges als Service einfallen, auch für externe Nutzer, beispielsweise Schüler/innen. [via PNP.de]
5. Februar 2010 von jplie
… ist Lernen ohne Stress – in einer ruhigen Umgebung. Zumindest scheint dies der Tenor eines Artikels über Studierende an der Universität Greifswald zu sein, der in der Ostseezeitung erschienenLernen in der Bibliothek ist.
4. Februar 2010 von jplie
Mittlerweile wird wieder erwogen, dass der Bau aus Zeiten der DDR abgerissen wird. [via taz]
4. Februar 2010 von jplie
In Köln-Bocklemünd gibt es eine “Azubi-Bibliothek”, die von angehenden FAMIs betreut wird. Die Stadtteilbibliothek soll eine Bücherei mit dem Schwerpunkt für junge Leser sein und auch (Computer-)Spiele im Bestand haben. [via Kölner Stadtanzeiger]
4. Februar 2010 von jplie
In Barkenberg fand eine Demo mit mehr als 300 Teilnehmern für den Erhalt der Bücherei statt.
Die Nutzer möchten die Schulbibliothek mit öffentlichem Zugang erhalten, die Kommunalpolitiker ebenfalls, verweisen aber auf derzeit tätige Prüfer aus dem Innenministerium, die derzeit den Stadthaushalt prüfen – “mit dem Ziel, freiwillige Leistungen zu reduzieren.” [via Der Westen"Bücher sind Bildung"]
Das SLUBlog ist ja meiner Meinung nach sowieso das Vorzeigeblog, wenn es um gelungene Beispiele der Anwendung von Weblogs in deutschen Bibliotheken geht (komisch ist nur, das die Homepage der SLUB etwas dagegen abfällt…wo ist denn da das Weblog verlinkt), nicht nur das Design ist sehr schön, wichtiger noch ist natürlich der Inhalt.
Hier findet eine sehr gute Kommunikation mit den NutzerInnen der Bibliothek statt und auch der Beitrag Die SLUB im Spiegel der Fachschaften. Gemeinsames Engagement für die bestmögliche Bibliothek passt wunderbar in die Reihe “Gelungene Öffentlichkeitsarbeit“, wie auch die Kommentare zeigen. Ein dickes Lob an Achim Bonte und die KollegInnen dort!
Einige der 15 Coolest Bookshelves – Oddee.com (creative bookcases) hatten wir schon in früheren Beiträgen (z.B. Die 30 schönsten Bücherregale), aber einen Blick ist dieser Eintrag natürlich trotzdem wert!
Am 23.April ist der Welttag des Buches, das Motto ist Bücher feiern, Ideen schützen und die Buchhändler bereiten sich schon einmal vor, die jungen LeserInnen werden vom Börsenverein
mit einem speziell entworfenen Lesezeichen (…) über die Bedeutung des geistigen Eigentums informiert. Das Lesezeichen gibt einen kindgerechten Überblick über das Urheberrecht. Buchhändler können es ab dem 4. Februar kostenlos unter www.welttag-des-buches.de
wie der Börsenverein informiert.
Leserhunger, der kulinarische Führer durch Bibliotheken, Archive, und Museen weltweit hat eine neue Adresse bekommen und Annekathrin freut sich über weiter Rezensionen!
3. Februar 2010 von jplie
Unlängst war die Neueröffnung der Bibliothek, die jetzt in der Triplex-Mensa residiert. Die Bücherei dürfte ziemlich einmalig sein: Vor allem Belletristik für Hochschulangehörige wird geboten. Die Rhein-MainNeckar-Zeitung berichtet über die Institution und ihren 73jährigen Bibliothekar.
versuchen die Verlage aufzubrechen – die taz berichtet.
2. Februar 2010 von jplie
Schon seit je betreuen Ehrenamtliche die Bibliothek der “Naturhistorischen Sammlung” des Museums Wiesbaden. Geringer Erwerbungsetat und sieben ehrenamtliche Mitarbeiter/innen, die den Bestand betreuen, beschreibt das Wiesbadener Tagblatt.
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